Diferenças entre edições de "Provérbios alemães"

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:- ''Mach es kurz, am Jüngsten Tag ist nur ein Furz.''
 
{{ABC}}
<center>[[#Weblinks|Weblinks]]</center>
==A==
* "Abwarten und Tee trinken. Esperar e tomar chá" - {{wa|5|702|Abwarten und Theetrinken.}}
* "[[Adel]] [[Pflicht|verpflichtet]]." - ''nach [[François Gaston de Lévis]], Maximes et réflections''
* "Alle [[Sünde]]n in eine münden. Todos os pecados acabam em um."
* "Alle [[Weg]]e führen nach [[Rom]]. Todos os caminhos levam a Roma" - {{Wa|4|1842}}
* "Aller [[Anfang]] ist schwer. Todo começo é difícil." - {{Wa|1|80}}
* "Aller guten [[Ding]]e sind drei. Todas as boas coisas são três." - {{Wa|1|605|Aller guten Ding seynd drey.}}
* "Alles [[Das Gute|Gute]] kommt von oben. Todo o bem vem de cima."
* "Alles hat seine [[Zeit]], nur die alten Weiber nicht. Tudo tem seu tempo, só as velhas não. - Tradução literal / Tudo tem suas menstruções, só as velhas não. - Sentido jocoso" - {{Wa|1|46}}
* "Alles neu macht der [[Mai]]. Maio torna tudo novo. (Em maio ocorre o início do degelo das neves de inverno.)"
* "Alte Füchse gehen schwer in die Falle. Raposas velhas dificilmente caem em armadilhas." - {{Wa|1|1240|Alte Füchse gehen nicht in die Falle.}}
* "Alte Leute, alte Ränke; alter [[Fuchs]], alte List. Gente velha, velhas maquinações; raposa velha, velho truque."
* "[[Alter|Alte]] Leute, alte Ränke - [[Jugend|junge]] [[Fuchs|Füchse]], neue Schwänke."
* "Alte [[Liebe]] rostet nicht. Amor velho não enferruja."
* "[[Alter]] geht vor [[Schönheit]]. Idade antes da beleza."
* "Alte Liebe welket nicht auch wenn es dir das Herzen bricht. Amor velho não murcha mesmo que ele quebra-te o coração."
* "Alter schützt vor der Liebe nicht, aber Liebe vor dem Altern. A velhice não proteje-te do Amor, mas o Amor proteje-te do envelhecer."
* "[[Alter]] schützt vor [[Torheit]] nicht. Idade não proteje contra burrice." {{Wa|1|60|Alter schützt vor Thorheit nicht und Jugend schadet der Weisheit nicht. Idade não proteje contra burrice e juventude não prejudica a sabedoria.}}
* "Altes [[Brot]] ist nicht hart, kein Brot, das ist hart. Pão velho não é duro, sem pão, isto é duro."
* "Am [[Abend]] noch [[Jungfrau]], um [[Mitternacht]] eine junge [[Frauen|Frau]], beim [[Morgenrot]] schon ein [[Hausfrau|Hausfrauchen]]. Ao entardecer ainda uma jovem moça, a meianoite uma moça jovem, ao amanhecer já uma mulher. - Tradução literal / Ao entardecer ainda virgem, a meianoite uma moça jovem, ao amanhecer já dona de casa - Sentido jocoso"
* "Am [[Abend]] wird der Faule fleißig. A noite o vadio torna-se ativo."
* "Am Anfang hieß es "lebe lang!", das Ende klang wie Grabgesang. No começo disse-se "viva longamente", o fim soou como canto fúnebre."
* "Amtleute geben dem Herrn ein Ei und nehmen dem Bauern zwei. Funcionários dão ao Senhor um ovo e tiram dois do servo." - {{Wa|1|73|Amtleute geben dem Herrn ein Ei und nehmen den Unterthanen zwei.}}
* "An der [[Leine]] fängt der Hund keinen [[Hase]]n. Na coleira o cão não pega lebre alguma."
* "An ihren [[Tat]]en sollt ihr sie erkennen. Por seus atos deveís reconhecê-los." - ''sprichwörtlich nach der [[Bibel]], Matthäus 7,20 / literalmente da Bíblia, segundo Mateus 7, 20''
* "Andre Leut' sind auch Leut. Otros povos também são gent. (sic)"
* "Andre Mütter haben auch schöne Töchter. Outras mães também têm belas filhas."
* "[[Anfang]]en ist leicht, beharren eine [[Kunst]]. Começar é fácil, esperar uma Arte."
* "[[Angst]] verleiht Flügel. Medo cede-te asas."
* "Appetit holt man sich woanders, gegessen wird zuhause. Apetite ''pegamos''(sic) em quaquer lugar, comer fazemos em casa."
* "Arbeit adelt. O trabaho enobrece."
:*Nachsatz/Complementação: "… wir bleiben bürgerlich. / … nós permanecemos burgueses."
* "Arbeit bringt Brot, Faulenzen Hungersnot. Trabalho traz pão, vadiar uma fome do cão. - Tradução livre"
* "Arbeite klug, nicht hart."
* "Arbeit, Müßigkeit und Ruh, schließt dem Arzt die Türe zu."
* "[[Arbeit]] zieht Arbeit nach sich."
* "Ärgere dich nicht, dass die [[Rose]]n Dornen haben, sondern freu' dich, dass die Dornen Rosen haben."
* "[[Armut|Arm]] und fromm beisammen gab's nur bei Josef im Stall."
* "[[Armut]] ist aller [[Kunst|Künste]] Stiefmutter."
* "[[Armut]] schändet nicht."
:*Nachsatz: "… aber sie drückt."
* "[[Arzt|Ärzte]] sind des [[Gott|Herrgotts]] Menschenflicker."
* "Auch auf dem höchsten Thron sitzt man auf dem eigenen Hintern."
* "Auch der Tüchtige braucht Glück."
* "Auch ein blindes [[Huhn]] findet mal ein Korn."
* "Auch für einen starken [[Stier]] findet man Menschen, die ihm den [[Hals]] umdrehen."
* "Auch [[Rom]] wurde nicht an einem [[Tag]] gebaut."
* "Auch [[Wasser]] wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen!"
* "Auch wenn die Zeiten hart sind, das Volk ist immer härter."
* "Auf alten Pfannen lernt man kochen."
* "Auf alten [[Pferd]]en lernt man reiten."
* "Auf alten Rädern lernt man Fahren."
* "Auf alten Schiffen lernt man segeln."
* "Auf alten Träckern lernt man löppen." - ''Eifeler Sprichwort, frei übersetzt: Auf alten Traktoren lernt man es, mit einem Anhänger rückwärts zu setzen''
* "Auf der Kanzel ist der Mönch [[Keuschheit|keusch]]." - {{Wa|2|1133}}
* "Auf einem [[Bein]] kann man nicht stehen."
* "Auf einen schiefen Topf gehört ein schiefer [[Deckel]]."
* "Auf einen Weisen kommen tausend Narren."
* "Auf fremden [[Arsch]] ist gut durch [[Feuer]] reiten."
* "Auf jeden Regen folgt auch Sonnenschein." - {{Wa|3|1575|Auf Regen folgt Sonnenschein.}}
* "Auf seinem [[Mist]]haufen ist der [[Hahn (Tier)|Hahn]] [[König (Monarch)|König]]." - ''nach [[Publilius Syrus]]''
* "Augen auf beim Eierkauf."
* "[[Auge]] um Auge, [[Zahn]] um Zahn." - ''sprichwörtlich nach der [[Bibel]], {{Bibel|Exodus|21|24|LUT19912}}''
* "Aus dem Esel macht man kein Reitpferd; man mag ihn zäumen, wie man will." - {{Wa|5|506|Zäume den Esel, wie du willst, du machst doch kein Reitpferd daraus.}}
* "Aus dem [[Stein der Weisen]] macht ein Dummer Schotter."
* "Aus den Augen, aus dem Sinn."
* "Aus einer Igelhaut macht man kein Brusttuch."
* "Aus fremder Leute [[Leder]] ist trefflich Riemen schneiden."
* "Aus [[Schaden]] wird man klug."
* "Aus ungelegten [[Ei|Eiern]] schlüpfen keine [[Huhn|Hühner]]."
* "Aushorcher und [[Denunziant|Angeber]] sind [[Teufel]]s Netzeweber."
* "Außen hui und innen pfui."
 
== B ==
* "[[Baum|Bäume]] wachsen nicht in den [[Himmel]]."
* "Begabung verpflichtet."
* "Begib´dich nicht in die Höhle des [[Löwe]]n."
* "Bei [[Wolf (Tier)|Wölfen]] und [[Eule]]n // Lernt man [[heulen]]."
* "Beim Reden kommen die Leute zusammen."
* "Beinahe ist noch lange nicht halb."
* "Beiß nicht in die Hand, die dich füttert."
* "Bellende Hunde beißen nicht!"
* "Bescheidenheit ist die höchste Form der Arroganz."
* "[[Bescheidenheit]] ist eine [[Zierde|Zier]], doch weiter kommt man ohne ihr."
* "Besser arm dran als Arm ab."
* "Besser dem Bäcker als dem [[Arzt|Doktor]]!"
* "Besser den [[Spatz]] in der Hand, als die [[Taube]] auf dem Dach."
* "Besser eigenes [[Brot]] als fremder [[Braten]]."
* "Besser einäugig als [[Blindheit|blind]]."
* "Besser ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende."
* "Besser eine [[schief]]e [[Nase]] als gar keine."
* "Besser gar nicht Arzneien, als sich damit kasteien."
* "Besser schlecht im Auto gefahren als gut zu Fuß gegangen."
* "Besser schnell gestorben als langsam verdorben."
* "Besser spät als nie."
* "Beten ist kein Katzengeschrei."
* "Beten und düngen ist kein [[Aberglaube]]."
* "[[Betrug]] ist der Krämer [[Acker]] und [[Pflug]]."
* "Betrunkene und Kinder sagen die Wahrheit."
* "Betrunkene und Kinder schützt der liebe Gott."
* "Bettler und Krämer sind nie vom [[Weg]]e ab."
* "Blinder Eifer schadet nur!" - ''aus einer Fabel von [[Magnus Gottfried Lichtwer]]''
* "Blut ist dicker als Wasser."
* "Borgen bringt Sorgen."
* "Borgen bringt Sorgen, abgeben [[Kopfschmerz]]en."
* "[[Braun (Farbe)|Braune]] [[Auge]]n sind gefährlich, aber in der [[Liebe]] ehrlich."
* "Buchen sollst du suchen, Eichen sollst du weichen."
 
== C ==
 
== D ==
* "Da beißt die Maus keinen Faden ab."
* "Da liegt der Hase im Pfeffer."
* "Da liegt der Hund begraben."
* "[[Dankbarkeit]] kostet nichts und tut [[Gott]] und [[Mensch]]en wohl."
* "[[Dankbarkeit]] und Weizen gedeihen nur auf gutem Boden."
* "Das [[Auge]] ist ein Fenster in die [[Seele]]." - ''angelehnt an die [[Bibel]], Matthäus 6,22; dort: "Das Auge ist des Leibes Licht"''
* "Das [[Denken]] soll man den Pferden überlassen, die haben den größeren Kopf." ''als Antwort auf unsichere/falsche Annahme''
* "Das [[Ei]] will klüger sein als die [[Henne]]."
* "Das fünfte Rad am Wagen sein."
* "Das [[Gerücht]] ist immer größer als die [[Wahrheit]]."
* "Das Hemd ist mir näher als der [[Rock (Kleidung)|Rock]]."
* "Das letzte Hemd hat keine Taschen."
* "Das Küken will klüger sein als die [[Henne]]."
* "Das [[Kind]] mit dem Bade ausschütten."
* "Das Leben ist kein Pizzastück."
* "Das Leben ist kein Ponyhof."
* "Das Leben ist kein Wunschkonzert"
* "Das Leben ist kein Zuckerschlecken."
* "Das macht das Kraut auch nicht mehr fett."
* "Das [[Rad]], das am lautesten quietscht, bekommt das meiste [[Fett]]."
* "Das Schicksal bestimmt dein Leben." - ''Oberbergisches Heimatbuch, 1936''
:* (Original rheinfränkisch: ''"Lää dich enn d'n Troch, watt d'r wäerden sall, datt witt d'r doch."'')
* "Das schlägt dem [[Fass]] den Boden aus."
* "Dem Betrübten ist übel [[geige]]n."
* "Dem Gesunden fehlt viel, dem Kranken nur eins."
* "Dem Glücklichen schlägt keine [[Stunde]]."
* "Dem [[Hahn (Tier)|Hahn]], der zu früh kräht, dreht man den [[Hals]] um."
* "[[Demut]], diese schöne [[Tugend]], ehrt das [[Alter]] und die [[Jugend]]."
* "Den Bürgen sollst du würgen!"
* "Den letzten beißen die [[Hund]]e!"
* "Den Menschen gehts wie de Leut!"
* "Den [[Nagel]] auf den Kopf treffen."
* "Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf."
* "Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen."
* "Der [[Adler]] fängt keine [[Mücke|Mücken]]." - {{wa|5|718}}
* "Der [[Alter|Alten]] [[Ratschlag|Rat]], der [[Jugend|Jungen]] [[Tat]], macht Krummes grad."
* "Der Angler wartet Stunden, der Narr ein Leben."
* "Der [[Apfel]] fällt nicht weit vom [[Baumstamm|Stamm]]."
* "Der [[Appetit]] kommt beim [[Essen]]."
* "Der [[April]] macht, was er will."
* "Der [[Argwohn]] isst mit dem [[Teufel]] aus der gleichen [[Schüssel]]."
* "Der [[Arzt]] ist ein Wegweiser ins [[Himmelreich]]."
* "Der beste Arzt ist jederzeit des eigenen Menschen Mässigkeit."
* "Der beste [[Prediger]] ist die [[Zeit]]."
* "Der Bettler schlägt kein Almosen aus, der Hund keine Bratwurst, der Krämer keine [[Lüge]]."
* "Der Dreck geht vor dem Besen."
* "Der dümmste [[Bauer]] erntet die dicksten Kartoffeln."
* "Der erste [[Eindruck]] zählt."
* "Der [[Esel]] nennt sich immer zuerst."
* "Der Faule wird erst abends fleißig."
* "Der [[Fisch]] stinkt vom Kopf her."
* "Der [[Frosch]] springt immer in den Pfuhl und säß' er auch auf gold'nem [[Stuhl]]."
* "Der frühe Vogel fängt den Wurm."
* "Der [[Gesundheit|Gesunde]] weiß nicht, wie reich er ist."
* "Der Glaube kann [[Berg]]e versetzen." - ''sprichwörtlich nach der [[Bibel]], 1. Korinther 13,2''
* "Der [[Hals]] verschlingt all's."
* "Der Hunger kommt beim Essen."
* "Der Klügere gibt nach."
* "Der Knochen kommt nicht zum [[Hund]], sondern der Hund zum Knochen."
* "Der kommt nimmer in den [[Wald]], der jeden Strauch fürchtet."
* "Der [[Krug (Gefäß)|Krug]] geht so lange zum [[Brunnen]], bis er bricht."
* "Der Lauscher an der Wand hört nur die eigene Schand'."
* "Der liebe [[Gott]] hat uns die Zeit geschenkt, aber von Eile hat er nichts gesagt."
* "Der Magen einer [[Sau]], die [[Gedanke]]n einer Frau und der Inhalt einer Worscht bleiben ewig unerforscht."
* "Der Mensch denkt, Gott lenkt."
* "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein." - ''sprichwörtlich nach der [[Bibel]], Matthäus 4,4''
* "Der Mensch sah in den Spiegel und erkannte sich."
* "Der Neider sieht nur das Beet, aber den Spaten sieht er nicht."
* "Der Reiter duldet Kalt und Nass, der Schreiber lobt sein Tintenfass."
* "Der [[Schuster (Beruf)|Schuster]] hat (oder trägt) die schlechtesten Schuhe."
* "Der [[Teufel]] ist ein [[Eichhörnchen]]."
* "Der Teufel macht nur dorthin, wo schon gedüngt ist."
* "Der [[Teufel]] scheißt immer auf den größten Haufen."
* "Der [[Ton]] macht die [[Musik]]." ''Beyer 567''
* "Der [[Weg]] zur [[Hölle]] ist mit guten [[Vorsatz|Vorsätzen]] gepflastert."
* "Der [[Wunsch]] ist der Vater des [[Gedanke]]n."
* "Der [[Zweck]] heiligt die Mittel."
* "Des einen [[Leid]] ist des anderen Freud'."
* "Des einen [[Tod]], des andern [[Brot]]." Beyer 587
* "Des Teufels liebstes Möbelstück ist die lange Bank."
* "Dicht daneben ist auch vorbei."
* "Die [[Absicht]] ist die [[Seele]] der [[Tat]]."
* "Die [[Ameise]] hält das [[Johanniswürmchen]] für ein großes [[Licht]]."
* "Die [[Axt]] im [[Haus]]e erspart den Zimmermann." - ''sprichwörtlich nach [[Friedrich Schiller]], Wilhelm Tell''
* "Die [[Bibel]] lässt sich nicht auspredigen."
* "Die Bohne fällt nicht weit vom Strauch."
* "Die Bohne für den Strauch, der Strauch für die Bohne."
* "Die dümmsten Bauern ernten (haben) die dicksten [[Kartoffel]]n."
* "Die [[Frauen|Frau]] ist des [[Männer|Mann]]es Visitenkarte."
* "Die [[Gans]] lehrt den [[Schwan (Tier)|Schwan]] [[singen]]."
* "Die Gesunden und die [[Krankheit|Kranken]] haben ungleiche Gedanken."
* "Die [[Hälfte]] seines Lebens, wartet der Soldat vergebens."
* "Die [[Hoffnung]] stirbt zuletzt."
* "Die Katze läßt das Mausen nicht."
* "Die [[Kirche]] ist erst aus, wenn man aufhört zu singen" - "Sprichwort aus dem Hohenlohischen,<br> Quelle: Karl Simrock, Deutsche Sprichwörter 1846
:*"D Kärch isch erscht aus wemmr ufhärt zu singa"
* "Die Kuh vom Eis holen."
* "Die Krume der [[Tante|Muhme]], die Rinde dem Kinde."
* "Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos."
* "Die Letzten werden die Ersten sein!" - ''sprichwörtlich nach der [[Bibel]], Matthäus 19,30 und 20,16, Markus 10,31, Lukas 13,30''
* "Die Ratten verlassen das sinkende Schiff."
* "Die [[Schwein]]e von [[heute]] sind die [[Schinken]] von [[morgen]]."
* "Die [[Suppe]] wird nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird."
* "Die Wahrheit liegt in der Mitte."
* "Die Wahrheit von heute ist die Lüge von morgen."
* "Die Woche fängt gut an, sprach der Zimmermann - da hieb er sich den Daumen ab."
* "Die [[Zeit]] heilt alle Wunden."
* "Die [[Zeit]] ist der beste [[Arzt]]."
* "Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps."
* "Doppelt genäht hält besser."
* "Draußen ein [[Luchs]], daheim ein [[Maulwurf]]."
* "Du bist nur einmal jung."
* "Du siehst den [[Wald]] vor lauter [[Baum|Bäumen]] nicht".
* "Du sollst den [[Tag]] nicht vor dem [[Abend]] [[Lob|loben]]."
* "Dumm, der gibt, dümmer, der nicht nimmt."
* "Dumm' Fleisch muss ab."
* "[[Dummheit]] frisst."
* "[[Dummheit]] frisst, Intelligenz [[Trinken|säuft]], das Genie macht beides."
* "[[Dummheit]] ist immer [[Natur]], [[Klugheit]] ein Kunstprodukt."
* "[[Dummheit]] muss Weh tun!
* "[[Dummheit]] schützt vor [[Strafe]] nicht." - ''Volkstümliche Ableitung des Rechtsgrundsatzes "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht."''
* "[[Dummheit]] tut weh."
* "[[Dummheit]] und [[Stolz]] wachsen auf demselben Holz."
* "Dürftigkeit mit frohem Mut, das ist Reichtum ohne Gut."
 
== E ==
* "Ehrlich währt am längsten."
* "[[Eifersucht]] ist eine [[Leidenschaft]], die mit [[Eifer]] sucht, was [[Leiden]] schafft." - ''[[Friedrich Schleiermacher]] zugeschrieben''
* "Eigener Herd ist Goldes wert."
* "Eigenlob stinkt, Freundes Lob hinkt, Fremdes Lob klingt."
* "Eile mit Weile."
* "Ein Advokat und ein Wagenrad wollen geschmiert sein."
* "Ein Apfel am Tach [Tag] hält den Doktor in Schach."
* "Ein Bauer zwischen zwei Advokaten ist ein Fisch zwischen zwei [[Katze]]n."
* "Ein blindes [[Huhn]] findet auch mal ein [[Korn]]." – ''nach [[Georg Rollenhagen]]''
* "Ein Brand alleine brennt nicht lange."
* "Ein [[Fremder]] bringt sein [[Recht]] mit sich."
* "Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt."
* "Ein freundlich [[Gesicht|Angesicht]] ist's halbe Zugemüse."
* "Ein gebranntes Kind scheut das Feuer."
* "Ein Glas [[Wein]] auf die [[Suppe]] ist dem [[Arzt]] einen Taler entzogen."
* "Ein gutes Turnierpferd springt nicht höher, als es muss."
* "Ein halber Christ ist ein ganzer Mist."
* "Ein jeder kehre vor seiner eigenen Tür."
* "Ein jeder ist seines Glückes Schmied."
* "Ein jeder nach seiner Art."
* "Ein junger [[Arzt]] muss drei Kirchhöfe haben."
* "Ein [[Lachen|Lächeln]] ist die schönste Sprache der Welt."
* "Ein Leben wie eine Hühnerleiter: kurz und beschissen"
* "Ein leerer [[Topf]] am meisten klappert, ein leerer [[Kopf]] am meisten [[Geschwätz|plappert]]." ''Beyer 587''
* "Ein leichter [[Schlagen|Schlag]] auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen."
* "Ein [[Mensch]] ohne [[Bildung]] ist ein [[Spiegel]] ohne Politur."
* "Ein [[Narr]] fragt mehr, als zehn Weise beantworten können."
* "Ein reines Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen."
* "Ein rollender [[Stein]] setzt kein Moos an."
* "Ein schlafender [[Fuchs]] fängt kein [[Huhn]]."
* "Ein schlechter Theologiestudent gibt allemal einen guten [[Jurist]]en ab."
* "Ein Schwab' wird erst mit vierzig gscheit."
* "Ein [[Spatz]] in der [[Hand]] ist besser als die Taube auf dem [[Dach]]."
* "Ein Streichholz bricht, dreißig aber nicht."
* "Ein treuer [[Hund]], ein braves [[Pferd]] sind mehr als tausend Frauen/Männer wert."
* "Ein [[Unglück]] kommt selten allein."
* "Ein voller [[Bauch]] studiert nicht gern." - ''nach dem [[Lateinische Sprichwörter#P|Lateinischen]] "plenus venter non studet libenter"''
* "Ein [[Weg]] entsteht, wenn man ihn [[gehen|geht]]."
* "Einbildung ist auch 'ne Bildung"
* "Eine große [[Kuh]] bringt selten mehr denn ein Kalb, eine kleine [[Meise]] brütet auf einmal wohl zehn Junge aus."
* "Eine [[Hand]] wäscht die andere."
* "Eine [[Krähe]] hackt der anderen kein [[Auge]] aus."
* "Eine [[Kuh]] macht muh, viele Kühe machen [[Mühe]]."
* "Eine [[Schwalbe]] macht noch keinen [[Sommer]]." - ''nach [[Aristoteles]], Nikomachische Ethik I, Kap. 6, 1098a''
* "Einem geschenkten [[Pferd|Gaul]] schaut man nicht ins [[Maul]]."
* "Einem [[Nacktheit|nackt]]en [[Mann]] kann man nicht in die Taschen greifen."
* "Einen alten [[Baum]] verpflanzt man nicht."
* "Einer, der schreit, hat schon verloren."
* "Einer spinnt immer."
:*Nachsatz: "… wenn zwei spinnen, wird's schlimmer."
* "Einer trage des anderen Last." - ''sprichwörtlich nach der [[Bibel]], Galater 6,2''
* "Einer zahlt immer drauf."
* "Einmal findet jeder seinen [[Meister]]."
* "Einmal ist keinmal."
* "Ein [[Pferd]] ohne [[Reiter]] bleibt ein Pferd; ein Reiter ohne Pferd ist nur noch ein [[Mensch]]."
* "Einsicht ist der erste Weg zur Besserung."
* "Ein treuer Hund, ein braves Pferd sind mehr als tausend Frauen/Männer wert."
* "Ein [[Unglück]] kommt selten allein."
* "[[Ende]] gut, alles gut."
* "Entweder regnet es in [[Münster]], oder es läuten die [[Glocke]]n. Geschieht beides gleichzeitig, ist [[Sonntag]]."
* "Er gönnt ihm nicht das Schwarze unter den Fingernägeln." - (''Er neidet ihm den geringsten Erfolg.'')
* "Es lässt sich gut gackern, wenn anderer Leute Hühner die [[Ei]]er legen." - ''Oberbergisches Heimatbuch, 1936''
:* (Original rheinfränkisch: ''"Dä hett chood kackeln, wann and'r Löck's Hohnder d' Eier läen!"'')
:* Sinngemäß: ''Auf Kosten anderer Leute kann man gut leben.''
* "Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt."
* "Erst die [[Arbeit]], dann das [[Vergnügen]]."
* "Erst kommt das [[Fressen]], dann die [[Moral]]." - ''Sprichwörtlich nach [[Bertolt Brecht]], Dreigroschenoper''
* "Erst schmeicheln, dann kratzen, das schickt sich nur für [[Katze]]n."
* "Erst schmieren, dann privatisieren."
* "Es friert im dicksten Winterrock der Säufer und der Hurenbock."
* "Es geschehen noch [[Zeichen]] und [[Wunder]]."
* "Es gibt kein schlechtes [[Wetter]], es gibt nur falsche [[Kleidung]]."
* "Es gibt nichts [[Gut]]es außer man tut es."
* "Es hat alles ein [[Ende]], nur die Wurst hat zwei." - {{wa|1|817}}
* "Es hat nicht sollen sein."
* "Es ist alles [[Jacke]] wie [[Hose]]."
* "Es ist besser geritten als hoffärtig geritten."
* "Es ist etwas faul im Staate Dänemark." - ''nach [[William Shakespeare]], Hamlet''
* "Es ist kein Topf so [[schief]]. Er findet seinen [[Deckel]]."
* "Es ist leichter sich zu entschuldigen als vorher um [[Erlaubnis]] zu fragen."
* "Es ist nicht alles [[Gold]], was glänzt."
* "Es ist nicht gut, wenn die Bänke auf den [[Tisch]] hüpfen wollen."
* "Es ist noch kein [[Meister]] vom [[Himmel]] gefallen."
:*Nachsatz: "…, aber vom Gerüst."
* "Es kommt alles wie es kommen soll."
* "Es nimmt kein Schlachter dem andern eine [[Wurst]] ab."
* "Es wird nichts so heiß [[essen|gegessen]], wie es [[kochen|gekocht]] wird."
* "Es zu einer Statt, Stätte bringen!" - ''Oberbergisches Heimatbuch, 1936''
:* (Original rheinfränkisch: ''"Wäe-er jelo-est wäre well, moß stä-erwen, wä-er jeschannt wäre well, moß sich bestahn!"'' jeschannt = geschimpft; bestahn = heiraten, von bestaden, bestatten.)
* "[[Essen]] und [[Trinken]] hält [[Leib]] und [[Seele]] zusammen."
* "Et hätt noch imma jot jejannge." (''"Es ist noch immer alles gut gegangen."'')
* "Et kütt wie et kütt." (''"Es kommt wie es kommt."'')
* "Etwas brennt mir auf den Nägeln." - (''"Ich habe dringend etwas zu sagen/zu erledigen.''")
 
== F ==
* "Fast richtig ist ganz verkehrt."
* "[[Faulheit]] [[Denken|denkt]] scharf."
* "[[Faulheit]] ist die Triebfeder des Fortschritts."
* "[[Faulheit]] lohnt mit [[Armut]]."
* "Fehlt es am [[Wind]], so greife zum Ruder."
* "[[Feigheit]] ist manchmal ein Zeichen von [[Klugheit]]."
* "[[Feuer]] und [[Wasser]] sind zwei gute [[Diener]], aber schlimme [[Herr]]en."
* "[[Fliege]]n und [[Freund]]e kommen im [[Sommer]]."
* "[[Frechheit]] siegt."
* "Frisch, fromm, fröhlich, frei!"
* "Frisch gewagt ist halb gewonnen."
* "Früh gefreit, <!--nicht "gefreut"; soll heißen: eine in jungen Jahren geschlossene Ehe hält nicht lange.--> schnell gereut."
:* Sinngemäß: ''"Eine im jungen Alter geschlossene Ehe wird eine schlechte Ehe."''
* "Früh krümmt sich, was ein [[Haken]] werden will."
* "Früh übt sich, was ein Meister werden will." - ''sprichwörtlich nach [[Friedrich Schiller]], Wilhelm Tell''
* "Frühe [[Zucht]] bringt gute Frucht."
* "[[Fuchs|Füchse]] kennt man bald am [[Schwanz]]."
* "Fünf Minuten vor der Zeit, ist des Soldaten (Deutschen) Pünktlichkeit."
* "Fünf sind geladen, zehn sind gekommen. Tu' Wasser zur Suppe, heiß alle willkommen."
* "Für jede [[Dummheit]] findet sich einer, der sie macht."
* "Für jeden Topf gibt es einen passenden Deckel."
 
== G ==
* "[[Geben]] ist seliger denn nehmen." - ''sprichwörtlich nach der [[Bibel]], Apostelgeschichte 20,35''
* "Gefährlich wird es, wenn die Dummen fleißig werden."
* "Geflickte [[Freundschaft]] wird selten wieder ganz."
* "Gegen den [[Tod]] ist kein Kraut gewachsen." - ''Abwandlung: "Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen."''
* "Gegen [[Dummheit]] kämpfen selbst Götter vergebens."
* "Gegensätze ziehen sich an."
* "Gehe nicht zu deinem [[Fürst]], wenn du nicht gerufen wirst."
* "[[Geiz]] ist die größte [[Armut]]."
* "[[Geld]] allein macht nicht [[glück]]lich."
:*Nachsatz: "… aber es beruhigt."
* "[[Geld]] allein macht nicht unglücklich."
* "[[Geld]] ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts."
* "[[Geld]] regiert die [[Welt]]."
* "[[Geld]] stinkt nicht." - ''nach [[Vespasian]]: pecunia non olet.''
* "[[Gelegenheit]] macht Diebe."
* "[[Gelegenheit]] macht Liebe."
* "Gemein [[Gerücht]] ist selten erlogen."
* "Gerste und Malz, Gott erhalt's."
* "Geschehene Dinge haben keine Umkehr."
* "Geschmierte halten sich gern für Gesalbte."
* "Geteilte [[Freude]] ist doppelte Freude."
* "Geteilter [[Pudding]] ist halber Pudding."
* "Geteiltes [[Leid]] ist halbes Leid."
* "Getroffene [[Hund]]e [[bellen]]."
* "Gib den kleinen [[Finger]], und man nimmt die ganze [[Hand]]."
* "Gibst du mir, so geb' ich dir."
* "Gleich und gleich gesellt sich gern." - ''nach [[Platon]], Phädrus 240c''
* "Gleich [[Vieh]] leckt sich gern."
* "Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist." - ''[[Johann Strauß (Sohn)|Johann Strauß]], Die Fledermaus''
* "[[Glück]] und [[Glas]] - wie leicht bricht das."
* "[[Glück]] hat auf die Dauer nur der Tüchtige"
* "Glück im Unglück haben."
* "Gott bestraft den Hochmütigen." - ''Oberbergisches Heimatbuch, 1936''
* "Gottes Mühlen mahlen langsam, aber trefflich fein."
* "Gottes Wege sind unergründlich."
* "Gott hält die Bäume auf, bevor sie in den Himmel wachsen."
:* (Original niederfränkisch: ''"Chott stüppt d' Bööme, eh datt se in d'n Himmel waßen."'')
* "[[Gott]] lässt genesen, der [[Arzt]] kassiert die Spesen."
* "Gott sprach »Es werde Licht!« doch [[Petrus]] fand den Schalter nicht"
* "Gott sprach »Es werde Licht!« und es wurde Licht - nur in [[Paderborn]] und [[Münster]], dort blieb es fünster."
* "Graue Köpfe und blonde Gedanken passen nicht zusammen."
* "Große Klappe, nichts dahinter."
* "Gut [[Ding]] will Weile haben."
* "Gut gekaut ist halb verdaut." - ''Beyer: Sprichwörterlexikon, Bibliographisches Institut Leipzig, 1. Auflage, 1984, S. 304''
* "Guter [[Jurist]], schlechter [[Christ]]."
* "Guter Rat ist teuer."
* "Gut lernen oder lesen macht gute Noten."
* "Gut Pferd, das nie stolpert, gut Weib, das nie holpert."
 
== H ==
* "[[Handwerk]] hat [[gold]]enen Boden."
* "Harte Schale und weicher Kern."
* "Hast du kein Pferd, so nimm den [[Esel]]."
* "Hast Du nichts Gutes zu sagen, sage lieber gar nichts!"
* "Haste was, dann biste was." - ''nach [[Friedrich Schiller]]s Gedicht "Das Werthe und das Würdige"''
* "Hätt' der Hund nicht geschissen, hätt' er den Hasen gefangen."
* "Hätt' ich [[Venedig]]s Macht und [[Augsburg]]s Pracht, [[Nürnberg]]er Witz und [[Straßburg]]er G'schütz und [[Ulm]]er Geld, so wär ich der Reichste in der Welt."
* "Halb/Knapp daneben ist auch vorbei"
* "Hätte, Wenn und Aber, alles nur Gelaber."
* "Heiliger St. Florian, verschon' mein Haus, zünd' andre an!"
* "Heim und Herd sind [[Gold]]es Wert!"
* "Heiter kommt weiter."
* "Herrenfürze sind nun mal edler."
* "He sit up Perd un söcht dorna." - ''("Er sitzt auf dem Pferd und sucht danach."'')
* "Heute ist die beste Zeit."
* "Hilf dir selbst, so hilft dir Gott."
* "Hinter Kronstadt hat das deutsche [[Vaterunser]] ein Ende." - ''Wander (Hg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 2. Leipzig 1870, Sp. 1638. Siebenbürgen galt als äußerster Punkt des deutschen Sprachraums; jenseits dessen die Bewohner nicht einmal das Vaterunser konnten.''
* "Hinterher ist man immer klüger."
* "Hinterher ist man schlauer."
* "Hinterher sind die Offiziere schlauer."
* "Hochmut kommt vor dem Fall."
* "[[Höflichkeit]] ist wie ein Luftkissen: nichts darin, doch es mildert die Stöße des Lebens."
* "Holzauge, sei [[Wachsamkeit|wachsam]]."
* "Hoffen und Harren hält manchen zum Narren."
* "Hoffnung ist die [[Wiese]], auf der die Narren grasen."
* "[[Hund]]e, die bellen, beißen nicht."
* "Hundert Jahre und kein bisschen weise."
* "Hunger ist der beste Koch."
 
== I ==
* "Ich bin ein angesehener [[Männer|Mann]], sagte der [[Dieb]], da er am Schandpfahl stand."
* "Ich tue als ein guter [[Christ]] nicht mehr, als mir befohlen ist."
* "Im Becher ersaufen mehr Leute als im [[Bach (Gewässer)|Bach]]."
* "Im Dunkeln ist gut munkeln, aber nicht gut [[Floh|Flöhe]] fangen."
* "Im Falle eines Falles, ist richtig fallen alles."
* "Im Krieg ist jedes [[Loch]] ein Bunker."
* "Im Leben kommt alles, wie es vom Schicksal bestimmt ist."
* "Im Mund ist alles rund."
* "Im [[Sturm]] tut es jeder [[Hafen]]."
* "Im Wein liegt die Wahrheit."
* "Immer bleibt der [[Affe]] ein Affe - werd' er selbst [[König (Monarch)|König]] oder [[Pfaff]]e."
* "In der aller größten Not // schmeckt der Käs' auch ohne Brot."
* "In der geballten Faust sind alle Finger gleich."
* "In der Kürze liegt die Würze."
* "In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt."
* "In der Mitte geht man am sichersten."
* "In der [[Nacht]] sind alle [[Katze]]n grau."
* "In der [[Not]] frisst der [[Teufel]] [[Fliege]]n."
* "In der Not isst der [[Bauer]] die [[Wurst]] auch ohne [[Brot]]."
* "In der Not isst der König Brot"
* "In der [[Ruhe]] liegt die Kraft."
* "In Gefahr und größter Not ist der Mittelweg der Tod."
* "In [[Haus|Häusern]], wo [[Bildung]] herrscht und Sitte, da gehen die [[Frauen]] zuerst, die [[Männer]] folgen ihrem Schritte."
* "Irren ist menschlich." - ''nach [[Cicero]] und [[Seneca d.Ä.]]: errare humanum est.''
* "Ist das Kind erst in den Brunnen gefallen und ertrunken, dann ist es zu spät, um diesen oben abzudecken."
* "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert."
* "Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch."
 
== J ==
* "Jedes Böhnchen lässt/gibt ein Tönchen"
* "Jammern füllt keine Kammern."
* "Je älter der [[Bock]], desto steifer das [[Horn]]."
* "Je höher der Affe steigt, desto mehr Hintern er zeigt."
* "Je mehr Gesetz, je weniger Recht."
* "Je näher dem Feind, desto näher dem Boden!"
* "Je schiefer, je [[liebe]]r, eine Gerade hat jeder."
* "Je später der [[Abend]], desto netter/schöner die Gäste."
* "Jede [[Münze]] hat zwei Seiten."
* "Jedem [[Tier]]chen sein Pläsierchen."
* "Jeder hat sein Binkerl zu tragen."
* "Jeder ist seines Glückes Schmied."
:*Nachsatz: "… und so sieht es denn auch meist aus."
* "Jeder kehrt vor seiner eigenen [[Tür]]."
* "Jeder Mensch hat ein Laster, LKW-Fahrer haben derer oft zwei."
* "Jeder [[Topf]] hat einen [[Deckel]]."
* "Jedes Ämtlein hat auch sein Schlämplein."
* "Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen."
* "Jedes [[Ding]] hat zwei Seiten."
* "Jedes [[Ding]] ist wert, was sein Käufer bereit ist dafür zu zahlen."
* "Jedes [[Ding]] ist, wie einer es achtet."
* "Jedes Handwerk verlangt seinen Meister."
* "Jedes [[Schaf]] hofft ungeschoren davon zu kommen."
* "Jedes Tiegelchen find' sein Deckelchen."
* "Jemand ein [[X]] für ein [[U]] [[Täuschung|vormachen]]." - ''siehe [[w:Ein X für ein U vormachen|Wikipedia]] und [[wikt:jemandem ein X für ein U vormachen|Wiktionary]]''
* "Jugend kennt keine Tugend."
* "Jung gefreit, früh/spät bereut."
* "[[Jungfrau|Jungfern]], die pfeifen, und [[Huhn|Hühnern]], die krähen, soll man beizeiten den [[Hals]] umdrehen."
 
== K ==
* "Kannst du Karre schieben, kannst du Arbeit kriegen."
* "Kannst du was, dann bist du was. Bist du was, dann hast du was!"
* "Kapital hat keine Moral."
* "Kassenschlüssel schließen alle [[Schloss (Schließmechanismus)|Schlösser]]."
* "Kein Brot ist zu hart, aber kein Brot ist hart."
* "Kein [[Rauch]] ohne [[Feuer]]."
* "Keine Antwort ist auch eine Antwort."
* "Keine [[Kette]] ist stärker als ihr schwächstes Glied."
* "Keine [[Rose]] ohne [[Dorn]]en."
:*Nachsatz: "… doch viele Dornen ohne Rosen."
* "Keiner ist zu klein, ein Meister zu sein."
* "Kinder, die was willen, krieg'n eins auf die Brillen."
* "Kinder, die was wollen, bekommen was auf'fe Bollen."
* "[[Kind]]er und [[Narr]]en sagen immer die Wahrheit."
* "Kinderleut', isch des a Freud."
* "Kindermund tut Wahrheit kund."
* "Klage ist des Händlers Gruß."
* "Klappern gehört zum [[Handwerk]]."
* "Klappe zu, Affe tot." - ''Refrain des Lieds "Im Sommer einundsechzig" von [[Heinz Kahlau]]''
* "Kleider machen Leute."
* "Klein, aber fein." auch "Klein, aber oho"
* "Kleine [[Geschenk]]e erhalten die [[Freundschaft]]."
* "Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder große Sorgen!" - ''Oberbergisches Heimatbuch, 1936''
:* (Original rheinfränkisch: ''"Kleen Kenger, kleenen Bascht, chro-eße Kenger, chro-eße Bascht!"'')
* "Kleine Kinder spielen gern, große noch viel lieber"
* "Kleine Sünden bestraft (der liebe) [[Gott]] sofort."
:*Nachsatz: "… große in neun Monaten."
* "Kleinvieh macht auch Mist."
* "Klug reden kann jeder."
* "Klug wird man nur aus Erfahrung."
* "Knapp daneben ist auch vorbei." (entspricht: "Dicht daneben ist auch vorbei.")
* "K(o)a Germane schifft gern allane." (Oberdeutsche Mundart)
* "Komm ich über'n Hund, komm ich auch über'n Schwanz."
:* Sinngemäß: ''Wenn die Hauptschwierigkeit bewältigt ist, lassen sich auch die kleineren Probleme lösen.''
* "Kommt [[Zeit]], kommt [[Rat]]."
:*Nachsatz: "Kommt mehr Zeit, kommt Oberrat." (''Anspielung auf Regelbeförderungen von Beamten zum (Regierungs(ober)rat), ohne dass diese entsprechende Leistung zeigten.'')
* "Kurz gefreut, lang gereut."
 
== L ==
* "[[Lachen]] ist die beste Medizin."
* "Lachen ist eine Brücke."
* "[[Lächeln]] ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen."
* "Langer Draht, faule Naht." - ''untergegangenes Sprichwort; heute sinnentstellt zu "Langes Fädchen, faules Mädchen."''
:* Erklärung: ''"(Draht=Faden, faul=schlecht) Eine Naht, die nur aus einem langen Faden besteht, reißt in ihrer ganzen Länge auf, wenn der Faden reißt. Wenn die Naht mit mehreren kurzen Fäden genäht wurde, ist der Schaden auf die Länge eines solchen Fadens begrenzt."''
* "Lange Rede, kurzer Sinn." - ''sprichwörtlich nach [[Friedrich Schiller]], Wallenstein''
* "Langes Fädchen, faules Mädchen."
* "Lass die Leute reden, sie reden über jeden."
* "Leere Wagen klappern am meisten."
* "Lebendige Beispiele erklären tote Regeln."
* "Leben und leben lassen."
* "[[Lehrer]]s [[Kind]]er, [[Pfarrer]]s [[Vieh]] // gedeihen selten oder nie."
* "Lehrjahre sind keine Herrenjahre."
* "Lerne leiden, ohne zu klagen." ''(Scherzhafte Verdrehung: * "Lerne klagen, ohne zu leiden.")''
* "Lerne Ordnung, liebe sie. Sie erspart dir Zeit und Müh'."
* "Lesen gefährdet die Dummheit."
* "Liebe geht durch den Magen."
* "Liebe macht blind."
* "Liebe vergeht, Hektar besteht."
* "Lieber arm dran als Arm ab."
* "Lieber arm und gesund, als reich und krank."
:*Scherzhafte Verdrehung: "Lieber reich und gesund, als arm und krank."
* "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!"
* "Lieber einen dicken Bauch vom Saufen, als einen krummen Buckel vom Arbeiten."
* "Lügen haben kurze Beine."
* "Lustig gelebt und selig gestorben, heißt dem Teufel die Rechnung verdorben."
 
== M ==
* "Mach was du willst, die Leute reden eh." - ''nach einer plattdeutschen Redensart
* "Mamor, Stein und Eisen bricht, aber Omas Plätzchen nicht!"
* "Man beißt nicht die [[Hand]], die einen füttert."
* "Man findet manchen Tropf, der nie nach [[Aachen]] kam."
* "Man glaubt einem [[Auge]] mehr als zwei Ohren."
* "Man hat nur einen Kopf damit es nicht in den Hals regnet."
* "Man hat´s nicht leicht, Frau hat´s leichter."
* "Man kann des Guten auch (oder: nie) zuviel tun."
* "Man kann einer [[Laus]] nicht mehr nehmen als das [[Leben]]."
* "Man muss auch zwischen den [[Zeile]]n [[lesen]]."
* "Man muss die [[Fest]]e feiern, wie sie fallen."
* "Man muss die [[Mensch]]en so nehmen, wie sie sind, und nicht, wie sie sein müssten."
* "Man muss die [[Suppe]] auslöffeln, die man sich eingebrockt hat."
* "Man muss nicht mehr [[schlachten]], als man salzen kann."
* "Man muss nichts - außer [[sterben]]."
* "Man soll das [[Eisen]] schmieden, solange es heiß ist."
* "Man soll den [[Tag]] nicht vor dem Abend loben."
* "Man soll die Nacht nicht vor dem [[Morgen]] loben."
* "Man soll das Fell des [[Bär]]en nicht verteilen, bevor er erlegt ist."
* "Man wird alt wie ein [[Haus]] und lernt nie aus."
* "Man wird alt wie 'ne [[Kuh]] und lernt immer noch dazu."
* "Man wird zu schnell alt und zu spät g'scheit."
* "Mancher entfleucht dem [[Falke]]n und wird vom [[Sperber]] gehalten."
* "Mancher reist gesund in's Bad // und kommt zurück malad."
* "Manchmal muss man durch Dornen gehen, um [[Rose]]n zu erreichen."
* "Man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen."
* "Man muss das Pferd und nicht den Reiter zäumen."
* "Menschenfleisch muss gepeinigt werden."
* "[[Messer]], [[Gabel]], [[Schere]], [[Licht]], sind für kleine [[Kind]]er nicht."
* "Millionen [[Fliege]]n können sich nicht irren."
* "Mit den Lahmen lernt man hinken, mit den Säufern [[trinken]]."
* "Mit der [[Gabel]] ist es eine Ehr, mit dem [[Löffel]] erwischt man mehr."
* "Mit dir ist nicht gut [[Kirsche]]nessen"
* "Mit [[Geduld]] und Spucke fängt man eine Mucke."
* "Mitgegangen - Mitgefangen"
* "Mit [[Gewalt]] lupft man eine Geiß hintenrum, falls der Wedel nicht bricht."
* "Mit Speck fängt man Mäuse."
* "Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute." - ''nach [[Christian Felix Weiße]]''
* "[[Morgen]]stund hat Gold im Mund."
* "Mühsam nährt sich das Eichhörnchen."
* "[[Müßiggang]] ist aller [[Laster]] Anfang."
 
== N ==
* "Nach dem Essen sollst du ruhen oder (oder auch: und dann) tausend Schritte tun."
* "Nach dem Rathaus ist man schlauer."
* "Nach den Flitterwochen kommen die Zitterwochen."
* "Nach jedem Bergauf kommt auch ein Bergab."
* "Nachts sind alle Katzen grau."
* "[[Nadel]] ohne Spitz ist nicht viel nütz."
* "Narrenhände beschmieren Tisch und Wände."
* "[[Neid]] ist die ehrlichste Form der [[Anerkennung]]."
* "[[Neid]] und [[Missgunst]] sind die höchsten Formen der [[Anerkennung]]."
* "Neue [[Besen]] kehren gut." - ''nach [[Freidank]]: "Der niuwe beseme kert vil wol."''
:*Nachsatz: "… die alten kennen die Winkel."
* "Neun Leben hat die Katze."
* "Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir."
* "Nicht lang schnacken, Kopf in' Nacken."
* "Nicht wieder tun ist die beste [[Buße]]."
* "Nichts ist gelber als gelb selber."
* "Nichts ist so alt wie die [[Zeitung]] von gestern."
* "Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird."
* "Niemand kann mir verbieten, über Nacht klüger zu werden."
* "Nobel geht die Welt zu Grunde."
* "Noch ist [[Polen]] nicht verloren." - ''[[Józef Wybicki]]''
* "Not macht erfinderisch."
* "Nur ein guter Seemann sticht auch ins rote Meer."
* "Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt an die Quelle."
 
== O ==
* "Offen gesagt, viel gewagt!"
* "Oft gesagt, nie gewagt."
* "Ohne [[Fleiß]] kein [[Preis]]!"
* "Ohne Schweiß kein Preis !"
* "Ordnung ist das halbe Leben."
:*Nachsatz: "… aber die andere Hälfte ist schöner."
:*Nachsatz: "… aber wer will schon halb leben?"
:*Nachsatz: "… ich lebe in der anderen Hälfte."
:*Nachsatz: "… und die Hälfte habe ich hinter mir."
:*Nachsatz: "… und ich hasse halbe Sachen."
* "Organisation ist alles!"
 
== P ==
* "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich." - ''Oberbergisches Heimatbuch, 1936''
:* (Original rheinfränkisch: ''"Pack schleet sich, Pack verdreet sich!"'')
:* Sinngemäß: ''Es sind charakterlose Menschen, die sich zanken und schlagen und dann schnell wieder Freunde sind.''
* "Passt wie die Faust auf`s Auge. "
* "Pech im Spiel, Glück in der Liebe."
* "Pech in der Liebe, Glück im Spiel."
* "[[Pessimist]]en sind [[Optimist]]en mit mehr Erfahrung."
* "[[Pferd]] ohne Zaum, Kind ohne Rut´ tun nimmer gut."
* "[[Pferd]]e lassen sich zum Wasser bringen, aber nicht zum Trinken zwingen."
* "Politik verdirbt den Charakter."
* "Probieren geht über studieren!"
 
== Q ==
* "Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz."
* "Quantität ist nicht gleich Qualität."
* "Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es könnt geladen sein." (Oder so ähnlich)
 
== R ==
* "[[Rache]] ist süß."
* "[[Raubvogel|Raubvögel]] [[singen]] nicht."
* "[[Rede]]n ist [[Silber]], [[Schweigen]] ist [[Gold]]."
* "[[Reichtum]] protzt, [[Armut]] duckt sich."
* "[[Reisen]] ist kein' Schand, zu Wasser und zu Land."
* "[[Reisen]]de soll man nicht aufhalten."
* "[[Rom]] wurde auch nicht an einem Tag erbaut."
* "Rostige Dächer haben meist feuchte Keller."
* "Rotes Haar und Erlenhecken wachsen nicht auf guten Flecken."
* "Rund und g'sund."
 
== S ==
* "Sage mir, mit wem Du umgehst, und ich sage Dir, was Du bist."
* "Sage nicht immer, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst."
* "Säge nicht an dem Ast, auf dem du sitzt."
* "Schaden, Sorge, Klage wachsen alle Tage."
* "Schadenfreude ist die beste Freude."
* "Schaffe, schaffe, Häusle baue und net nach de Mädle schaue."
* "[[Scherbe]]n bringen [[Glück]]."
* "Schlachtet der Bauer eine Henne, so ist entweder die Henne [[Krankheit|krank]] oder der Bauer."
* "Schlafende [[Hund]]e soll man nicht wecken."
* "Schlaf ist die beste Medizin."
* "Schlechten Leuten geht's immer gut."
* "Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten." - ''sprichwörtlich nach der [[Bibel]], 1. Korinther 15,33''
* "[[Schuster (Beruf)|Schuster]], bleib bei deinem Leisten." - ''auf [[Apelles]] zurückgehend; gemäß [[Plinius d.Ä.]], Naturgeschichte XXXV, 36, 85''
* "Sei es wie es sei."
* "Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage."
* "Selbsterkenntnis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung."
* "Selbst die größten Könige gehen zu Fuß aufs Klo."
* "Selbst ist der [[Männer|Mann]]!"
* "Selbst ist die Frau!"
* "Sich kein [[X]] für ein [[U]] [[Täuschung|vormachen]] lassen." - ''siehe [[w:Ein X für ein U vormachen|Wikipedia]] und [[wikt:jemandem ein X für ein U vormachen|Wiktionary]]''
* "Sich selbst zu besiegen ist der schönste Sieg."
* "Sitzt, wackelt und hat Luft."
* "So eins nicht [[Falke]]n hat, muss es mit [[Eule]]n beizen."
* "So gern wir alle würden [[Alter|alt]], wenn's erst kommt, ist's jedem zu bald."
* "So schnell schießen die Preußen nicht."
* "Soldaten holen nur und bringen nichts."
* "Soldaten sind des Feindes Trutz, Des Landes Schutz."
* "Spiel nicht mit dem Schießgewehr, denn es könnt' geladen sein."
* "Spinne am Abend - erquickend und labend."
* "Spinne am Mittag - Glück am Dritttag."
* "Spinne am Morgen bringt Kummer und Sorgen."
* "Sport ist Mord."
* "Stadtluft macht frei!" - ''ursprünglich ein mittelalterlicher Rechtsgrundsatz ([[w:Stadtluft macht frei|Wikipedia]])''
* "Steter Tropfen höhlt den Stein." - ''nach [[Ovid]], Ex Ponto IV, X, 5''
* "Stille Wasser sind tief."
* "Stillstand bedeutet Rückschritt."
 
== T ==
* "Totgesagte leben länger."
* "Trau, schau, wem!" <!-- Ausführlich in: Duden Das große Buch der Zitate und Redewendungen; Google-Existenzbeweis: http://www.google.de/search?q=%22trau+schau+wem%22 -->
* "[[Traum|Träum]]' süß von sauren [[Gurke]]n."
* "Träume sind Schäume"
* "Trautes [[Heim]], [[Glück]] allein."
* "Trink, was klar ist, iss, was gar ist, sag, was wahr ist."
* "Tritt ein, bring Glück herein."
* "Trocken [[Brot]] macht Wangen rot."
* "Tue Gutes und rede darüber."
* "Tue nichts Gutes, dann passiert dir nichts Schlechtes."
* "Tu's Maul auf, tu's laut auf, hör' bald auf" - Sinngemäß: Sag deine Meinung deutlich, reite jedoch nicht darauf herum.
 
== U ==
* "Übermut kommt vor dem Fall."
* "[[Übermut]] tut selten gut."
<!--Über Geld redet man nicht, Geld hat man." //-->
* "Über'm vollen [[Bauch]] lächelt ein fröhliches Haupt."
* "Über vergossene Milch soll man nicht jammern."
* "Über verschüttete Milch lohnt sich nicht zu weinen."
* "[[Übung]] macht den [[Meister]]."
* "Umsonst ist nicht einmal der [[Tod]] -- er kostet das Leben."
* "Undank ist der Welt(en) Lohn."
* "Ungerecht geht die Welt zu Grunde."
* "Unkraut vergeht nicht."
* "Unrecht Gut gedeihet nicht."
* "Uns ist beschieden dies und das: Der eine sitzt trocken, der andere nass."
* "Unter Blinden ist der Einäugige [[König (Monarch)|König]]."
* "Unter jedem Dach ein Ach."
* "Unverhofft kommt oft."
 
== V ==
* "[[Vater]] werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr."
* "[[Vergesslichkeit]] und [[Faulheit]] sind Geschwisterkinder."
* "Versprechen und nicht halten, tun die Jungen und die Alten."
* "Vertrau auf [[Jesus]] in allen Dingen, dann wir dir alles wohlgelingen!"
* "Viele Jäger (Hunde) sind des Hasen Tod."
* "Viel [[Feind]], viel Ehr'." - ''nach [[Georg von Frundsberg]]''
* "Viel hilft viel."
* "Viel Lärm um nichts."
* "Viel Köche verderben den Brei." - {{wa|2|1447}}
* "Viele [[Weg]]e führen nach [[Rom]]."
* "Voller Bauch studiert nicht gern." - ''Übersetzung des [[Lateinische Sprichwörter#P|Lateinischen Sprichworts]] "plenus venter non studet libenter"''
* "Vom Danke kann man keine [[Katze]] füttern." - ''untergegangenes Sprichwort, nach einer Fabel von [[Burkard Waldis]]; heute noch "das ist für die Katz"''
* "Vom Wiegen wird die Sau nicht fett."
* "Von den Worten zu den Taten ist es ein weiter Weg."
* "Von der Wiege bis zur Bahre, feste Gewohnheiten sind das einzig Wahre."
* "Von der Wiege bis zur Bahre, [[Formular]]e, Formulare."
* "Von hinten Lyzeum, von vorne Museum."
* "Von nichts kommt nichts."
* "Vor der Kirche (dem Rathaus) hieß es anders."
* "Vorfreude ist die schönste Freude!"
* "Vor [[Geld]] fallen [[Baal]]s Brüder // Wie vor dem goldnen Kalbe nieder."
* "Vor Gericht sind alle gleich, nur manche sind eben gleicher."
* "Vor Gericht und auf hoher See bist du in Gottes Hand!"
* "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste."
* "Vun nix kütt nix. (Von nichts kommt nichts. - Kölner Dialekt)"
 
== W ==
* "Wahltag ist Zahltag."
* "Wahrer [[Adel]] liegt im [[Gemüt]]e und nicht im [[Geblüt]]e!"
* "Warte nie bis du Zeit hast!"
* "Was dem einen seine Eule, ist dem anderen sein [[Nachtigall]]." (''"Wat den eenen sien Uuhl, is den annern sien Nachdigall."'')
* "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht."
* "Was dich nicht umbringt, macht dich stark."
* "Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen."
* "Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem andern zu."
* "Was Gicht und Alter hat getan, das sieht der Mensch als Besserung an."
* "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr."
* "Was juckt es die stolze [[Eiche]], wenn sich der [[Eber]] an ihr reibt?"
* "Was lange währt, wird endlich gut."
* "Was man anbietet, muß man [[Annahme|annehmen]]" - {{Wa|1|75}}
* "Was man erheiratet, muss man nicht erarbeiten."
* "Was man nicht gesehen hat, kann man nicht malen." - ''[http://www.zeno.org/Wander-1867/A/Sehen?hl=sehen www.zeno.org]''
*:("Was jemand nicht selbst erfahren hat, darüber kann er nicht berichten.")
* "Was man nicht im [[Kopf]] hat, muss man in den [[Bein]]en haben."
* "Was nicht blüht, das körnert nicht."
* "Was nicht passt, wird passend gemacht." (''"Wit net paaten duit, wed paatend muit."'')
* "Was sich neckt, das liebt sich."
* "Was übrig lässt Christus, das holt der Fiskus."
* "[[Wasser]] hat keine Balken."
* "Wat mutt, dat mutt!"
* "Weder [[Fisch]] noch [[Fleisch]]."
* "Wem die [[Jacke]] passt, der mag sie anziehen."
* "Wem [[Gott]] gibt ein [[Amt]], dem gibt er auch [[Verstand]]."
* "Wem's nicht geht nach seinem [[Wille]]n, den stechen leicht die Grillen."
* "Weniger ist mehr!"
* "Wenn das [[Arbeit]]en nur leicht wär, tät's der Bürgermeister selber."
* "Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär', wär' ich längst schon Millionär."
* "Wenn der [[Bauer]] nicht schwimmen kann, liegt's an der Badehose."
* "Wenn der [[Berg]] nicht zum [[Prophet]]en kommt, muss der Prophet zum Berge gehen."
* "Wenn der [[Hund]] nicht geschissen hätte, dann hätte er den Hasen gekriegt."
* "Wenn der [[Kuchen]] spricht, schweigen die Krümel."
* "Wenn die Bauern besoffen sind, laufen die Pferde am besten."
* "Wenn die [[Katze]] aus dem Haus ist, tanzen die [[Maus|Mäuse]] auf dem Tisch."
* "Wenn die [[Laus]] einmal im [[Pelz]]e sitzt, so ist sie schwer wieder herauszubringen."
* "Wenn du einen [[Freund]] brauchst, kaufe dir einen Hund."
* "Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her."
* "Wenn du schnell ans Ziel willst, gehe langsam."
* "Wenn es am besten schmeckt, soll man aufhören."
* "Wenn es dem [[Esel]] zu wohl wird, geht er auf's Eis [[tanz]]en."
* "Wenn man auch [[schief]] sitzt, so muss man doch gerade [[sprechen]]." - (Benutze keine Ausreden.)
* "Wenn man unter [[Wolf (Tier)|Wölfen]] ist, muss man mit ihnen [[heulen]]."
* "Wenn man vom Esel tratscht, kommt er gelatscht."
* "Wenn man vom [[Teufel]] spricht, dann kommt er gelaufen."
* "Wenn mir mein [[Hund]] das Liebste ist, so denke nicht, es wäre [[Sünde]]: Mein Hund blieb mir im [[Sturm]]e treu, der [[Mensch]] nicht mal im [[Wind]]e."
* "Wenn's Ärschle brummd, isch's [[Herz]]le g'sund!" - ''Schwäbische Mundart''
* "Wenn Zwei sich [[streit]]en, freut sich der Dritte."
* "Wer am [[Fluss]] baut, muss mit nassen Füßen rechnen."
* "Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein."
* "Wer anderen eine [[Grube]] gräbt, der hat ein Grubengrabgerät."
* "Wer an die [[Liebe]] seiner [[Erbe]]n glaubt, dem ist aller [[Witz]] beraubt."
* "Wer angibt, hat mehr vom [[Leben]]."
* "Wer Arbeit kennt und danach rennt und sich nicht drückt, der ist verrückt."
* "Wer A sagt, muss auch B sagen."
* "Wer A sagt, muss auch -limente sagen."
* "Wer A sagt, muss auch einen Kreis drum machen!"
* "Wer bei den Frauen keine [[Gunst]] hat, kann sich leicht der [[Keuschheit]] rühmen."
* "Wer borgt ohne Bürgen und [[Pfand]], dem sitzt ein Wurm im [[Verstand]]."
* "Wer das [[Maul]] verbrannt hat, bläst die [[Suppe]]."
* "Wer dem Pferd seinen Willen lässt, den wirft es aus dem Sattel."
* "Wer den Flüssen wehren will, der muss die Quellen verstopfen."
* "Wer den [[Pfennig]] nicht ehrt, ist des Talers nicht wert."
* "Wer den [[Schaden]] hat, braucht für den [[Spott]] nicht zu sorgen."
* "Wer die Wahl hat, hat die Qual."
* "Wer dir lange droht, macht dich nimmer tot."
* "Wer einen will zur Ader lassen, muss ihn auch verbinden können."
* "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch (alt: auch wenn er gleich) die Wahrheit spricht."
* "Wer entbehrt der [[Ehe]], lebt weder wohl noch wehe."
* "Wer fleißig dient und treu hält aus, der baut sich dereinst sein eigen [[Haus]]."
* "Wer flüstert, der lügt."
* "Wer gackert, muss auch ein Ei legen."
* "Wer gegen den Wind pisst, bekommt nasse Hosen."
* "Wer Glück hat, dem fohlt sogar der Wallach."
* "Wer Grillen jagt, wird Grillen fangen". - ''Sprichwörter''
* "Wer gut für sein Gemüse sorgt, der wird es in seinem [[Schwein]] wieder finden." - ''Aus Ostfriesland''
* "Wer gut schmiert, der gut fährt, so hat der Ratsherr es gelehrt."
* "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen."
* "Wer ins [[Feuer]] bläst, dem stieben die [[Funke]]n in die [[Auge]]n."
* "Wer nicht [[Annahme|annehmen]] will braucht auch nicht zu geben" - {{Wa|1|95}}
* "Wer nix derheiert und nix dererbt blebt arm, bis er sterbt." - ''aus Oberfranken'' (Wer nichts erheiratet und nichts erbt, bleit arm, bis er stirbt)
* "Wer keine [[Arbeit]] hat, der macht sich welche."
* "Wer [[Krieg]] predigt, ist des [[Teufel]]s Feldprediger."
* "Wer leiht, reißt sich den [[Bart]] aus."
* "Wer mit dem Teufel frühstücken will, muß einen langen Löffel haben."
* "Wer mit den Hunden zu Bett geht, steht mit Flöhen auf."
* "Wer mit den [[Wolf (Tier)|Wölfen]] [[essen]] will, muss mit den Wölfen [[heulen]]."
* "Wer mit jungen Pferden pflügt, der macht krumme Furchen."
* "Wer morgens pfeift, den holt abends die Katze."
:*Anderer Ausgang: "… der hat einfach gute Laune."
* "Wer nach dem [[Himmel]] speit, dem fällt der Speichel in den eigenen Bart".
* "Wer nicht anfängt, wird nicht fertig."
* "Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt."
* "Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang."
* "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt."
* "Wer nicht will, der hat schon."
* "Wer nichts wird, wird Wirt."
:*Nachsatz: "… wer gar nichts wird, wird Bahnhofswirt."
* "Wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht, wie Krümel pieken."
* "Wer niemals anfängt, wird auch nie etwas zustande bringen."
* "Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum Suchen."
* "Wer rastet, der [[rost]]et."
* "Wer [[schief]] ladet, hat böse [[fahren]]."
* "Wer schläft, der sündigt nicht."
* "Wer schon hat, der will nicht mehr."
* "Wer schön sein will, muss leiden."
* "Wer seine [[Finger]] in alle Löcher steckt, der zieht sie oft übel heraus."
* "Wer selber verzagt im Bitten, macht den andern beherzter im Abschlagen."
* "Wer sich im [[Alter]] wärmen will, muss sich in der [[Jugend]] einen [[Ofen]] bauen." - {{Wa|1|62}}
* "Wer über sich haut, dem fallen die [[Span|Späne]] in die [[Auge|Augen]]".
* "Wer viel fragt, der viel irrt."
* "Wer viel fragt, geht weit irr."
* "Wer viel fragt, gibt nicht gern."
* "Wer vom Rathaus kommt, ist schlauer."
* "Wer wagt, gewinnt." (Wer nichts wagt, auch nichts gewinnt.)
* "Wer weiter will als sein Pferd, der sitze ab und gehe zu Fuß."
* "Wer Wind sät wird Sturm ernten." - ''sprichwörtlich nach der [[Bibel]], Hosea 8,7''
* "Wer Wurst, Brot und Schinken hat, der wird noch alle Tage satt."
* "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst." - ''nach [[Eike von Repgow]], Sachsenspiegel''
* "Wer zuletzt lacht, lacht am besten."
* "Wer zum Himmel emporspuckt, bespuckt sich selbst".
* "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben." - ''nach einer fehlerhaften Übersetzung eines [[Michail Gorbatschow|Michail-Gorbatschow]]-Satzes''
* "Wess' [[Brot]] ich ess', dess' [[Lied]] ich sing'."
:* Mittelhochdeutsch: ''"swes brôt man ezzen will, des liet sol man ouch singen gerne"'' - Der Tugenthafte Schreiber, 13. Jahrhundert; in: Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesinger. Deutsche Liederdichter des zwölften, dreizehnten und vierzehnten Jahrhunderts …, Band 2, Leipzig 1838, Seite 153
* "Wie der Herr, so's Gescherr."
* "Wie der Vater, so der Sohn."
* "Wie die Faust auf`s Auge ."
* "Wie du mir, so ich dir."
* "Wie gewonnen, so zerronnen." - ''nach [[Johann Wolfgang von Goethe]], Reineke Fuchs 1, 160f''
* "Wie man [[Aussehen|aussieht]], so wird man angesehen."
* "Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus." (Wie man ruft in den Wald, so es ei'm entgegen schallt)
* "Wie man sich bettet, so liegt man."
* "Wie's die Alten sungen, so zwitschern's auch die Jungen."
* "Willst du was gelten, dann mach dich selten!"
* "Wir sind das [[Volk]]." - ''Ostdeutsche Forderung nach Freiheit und Selbstbestimmung, 1989''
* "Wissen ist Macht." - ''nach [[Francis Bacon]] Meditationes sacrae, 11''
* "Wo Bacchus das [[Feuer]] schürt, sitzt Frau Venus am Ofen."
* "Wo das [[Auge]] nicht sehen will, helfen weder [[Licht]] noch [[Brille|Brill]]'."
* "Wo Du nicht bist, Herr Jesu Christ, da schweigen alle Flöten!"
* "Wo Dünkel über den [[Auge]]n liegt, da kann kein [[Licht]] hinein."
* "Wo ein [[Adler]] nicht fort kann, findet eine [[Fliege]] noch zehn [[Weg]]e."
* "Wo ein [[Wille]] ist, ist auch ein [[Weg]]."
* "Wo gehobelt wird, da fallen Späne." - {{Wa|2|688}}
* "Wo kein Kläger, da kein Richter."
* "Wo man [[Singen|singet]], laß dich ruhig nieder, […] Bösewichter haben keine [[Lied]]er." - ''[[Johann Gottfried Seume]], Die Gesänge. Gedichte, dritte, neuvermehrte und verbesserte Auflage, Wien und Prag (Franz Hans) 1810. S. 272''
* "Wo [[nichts]] ist, hat der [[Kaiser]] das [[Recht]] verloren." - {{Wa|2|1097}}
* "Wo [[Rauch]] ist, da ist auch [[Feuer]]."
* "Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten." - ''nach [[Johann Wolfgang von Goethe]], Götz von Berlichingen, Erster Akt; dort "Wo viel Licht ist, ist starker Schatten"''
* "Worte können tödliche Waffen sein."
* "Worten sollten Taten folgen."
* "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen" - ''nach [[Ludwig Wittgenstein]], aus: Tractatus logico-philosophicus, Satz 7, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-518-12429-3, Seite 111''
 
== X ==
* "Ein Satz mit x - Das war wohl nix."
 
== Y ==
 
== Z ==
* "Zehn mal [[Versagen]] ist besser als einmal [[Lüge]]n."
* "Zuerst der Herr, dann das G'scherr."
* "Zu [[Tod]]e gefürchtet ist auch gestorben."
* "Zu viele Köche verderben den Brei." - {{Wa|5|1510|Viel Köche versalzen den Brei, deshalb sind auch die Herren mehr für Köchinnen.}}
* "Zusammen ist man stark."
* "Zwei Dumme, ein [[Gedanke]]." - {{Wa|4|495|Zwei Seelen und ein Gedanke.}}
* "Zwei [[Regel]]n für [[Erfolg]] im Leben: erzähle nicht alles."
* "Zweimal abgeschnitten und immer noch zu kurz, sagte der [[Schneider (Beruf)|Schneider]]."
* "Zwei [[Tod]]e kann niemand sterben." - {{Wa|4|1244}}
 
 

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